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Einführung
Im fünften Semester meines Studiums zum Diplomingenier des Maschinenbaus hatte ich nicht viel Zeit. Darüber beklagten sich manche
Leute, darunter meine Freundin und viele meiner Freunde. Warum war ich so im Streß? Natürlich mußte ich arbeiten um Geld zu verdienen. Und da war noch diese Semesterarbeit. (Von den
Vorlesungen ganz zu schweigen.) Diese sehr umfangreiche Semesterarbeit war der maßgebliche Grund für meinen Zeitmangel.
Die im Sommersemester 1999 gestellte Aufgabe gliederte sich in zwei Teile: Gefordert war zum einen die Vorauslegung, Berechnung und
Konstruktion eines einstufigen, schrägverzahnten Stirnradgetriebes. Zum anderen mußten wir im zweiten Teil ein geradverzahntes Planetengetriebe, wie es in LKW-Hinterachsnaben zum Einsatz
kommt, auslegen, teilweise berechnen und konstruieren.
Die meisten meiner Freunde können sich nicht im geringsten vorstellen, was ein Planetengetriebe überhaupt ist, wie es funktioniert und wo
es eingesetzt wird (und manche meiner Kommilitonen auch nur teilweise). Deshalb, und weil mir diese Konstruktionsarbeit außer Arbeit auch viel Spaß gemacht hat, habe ich hier das Prinzip von
Planetengetrieben, die auch Umlaufgetriebe genannt werden, aufbereitet und auf den folgenen Seiten präsentiert. Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich geworden. Viel Spaß dabei!
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